Stand der Arbeiten Dezember 2020
Dazu im Vergleich Archivmaterial 2014 – 2019
Umfahrung ist das Lösungswort
Stand der Arbeiten Dezember 2020
Dazu im Vergleich Archivmaterial 2014 – 2019

Jörg Conrad, Jürg Davatz und die designierte Gemeindepräsidentin Gabriella Binkert Becchetti haben sich mit Regierungsrat Mario Cavigelli und verschiedenen Vertretern des GBB, der kantonalen Behörden, in Chur getroffen und dadurch Schwung in die dringend notwendige Umsetzung des Umfahrungsprojekts Süd gebracht:
– Das Projekt „Umfahrung Sta. Maria“ wird vom Kanton aus einer Liste von Umfahrungsprojekten priorisiert behandelt.
– Der Kanton informiert die Gemeinde Sta. Maria in Zukunft über die Zwischenergebnisse und über allfällige Verzögerungen.
– Verzögerungen jeglicher Art sollen publik gemacht und Begründungen dafür vom Kanton erlangt werden. Wir wollen keine Verzögerungen mehr.
– Die Gemeinde stellt die Kommunikation mit der Gemeindebevölkerung sicher.
– In den Medien wird das Thema „Umfahrung Süd des ISOS-zertifizierten Dorfes Santa Maria“, Val Müstair, präsent gehalten.
– In diesem Sinne soll Transparenz dafür sorgen, dass eine deutliche Beschleunigung für die Umsetzung des Projekts „Umfahrung Sta. Maria“ gewährleistet werden kann.
Für Rücksprachen stehen Prof. Jörg Conrad, Müstair, info@euro- classics.ch und Jürg Davatz, Sta. Maria, juerg@davaz.com gerne zur Verfügung. Damit die Aktion rechtlich abgestützt werden konnte, war es unabdingbar, diese begleiten zu lassen. Das Rechtsgutachten, die Zusammenfassung des Gutachtens sowie das Protokoll der Sitzung in Chur.
Wir haben nun einiges erreicht. Die bisher aufgelaufenen Rechtskosten sind aber erheblich und entsprechende Beiträge hierzu sind sehr willkommen. Falls Sie sich an den Kosten von 11’200.– für das Rechtsguthaben und für die rechtliche Unterstützung für die Sitzung in Chur von 9’400.- beteiligen wollen: Hier finden Sie den QR-code.
Wir danken sehr für Ihre Unterstützung. Bisheriger Eingang: 700.00 Fr. Auf geht’s!
Gestützt auf Kapitel 5.1.2 des Kantonalen Richtplans sowie in Anwendung von Art. 4 Abs. 1 des kantonalen Raumplanungsgesetzes (KRG) findet die öffen- tliche Mitwirkungsauflage des regionalen Raumkonzepts Engiadina Bassa/Val Müstair statt. Das regionale Raumkonzept zeigt die langfristig angestrebten Entwicklungsziele der Region sowie räumliche Entwicklungsschwerpunkte auf und bildet die Grundlage für die Überarbeitung der regionalen Richtplanung.
Auflageakten: Regionales Raumkonzept Engiadina Bassa/Val Müstair Auflagefrist: 3. Dezember 2020 bis 13. Januar 2021 (45 Tage)
Die Unterlagen sind auf der Webseite http://www.regiunebvm.ch und auf der Geschäftsstelle der Region (nach telefonischer Vereinbarung während der Bürozeiten, 081 861 00 00) einsehbar.
Die schriftlichen Einwendungen und Anregungen der Bevölkerung und interessi- erter Kreise können bis spätestens am 13. Januar 2021 per Mail an info@ebvm.ch oder postalisch an Regiun Engiadina Bassa/Val Müstair, Chasa du Parc, CH-7550 Scuol eingereicht werden.
Scuol, 03. Dezember 2020
In basa al chapitel 5.1.2 dal plan directiv chantunal sco eir in applicaziun da l’artichel 4, lit. 1 da la ledscha davart la planisaziun dal territori per il chantun Grischun (LPT- GR) vain manada tras l’exposiziun da cooperaziun publica dal concept da spazi re- giunal Engiadina Bassa/Val Müstair. Il concept da spazi regiunal muossa sü ils böts da svilup aspirats da la regiun a lunga vista sco eir ils accents principals dal svilup spazial e s-chaffischa la basa per la sur elavuraziun da la planisaziun regiunala.
Actas d’exposiziun: Concept da spazi Engiadina Bassa/Val Müstair Termin d’exposiziun: 3 december 2020 fin 13 schner 2021 (45 dis)
Invista illas actas po gnir tut sülla pagina d’internet http://www.regiunebvm.ch sco eir sül post d’administraziun da la regiun (davo cunvegna telefonica dürant las uras da büro, 081 861 00 00).
Objecziuns ed animaziuns da la populaziun o d’oters ravuogls interessats pon gnir tramiss fin il plü tard ils 13 schner 2021 per mail ad info@ebvm.ch o per posta a la Regiun Engiadina Bassa/Val Müstair, Chasa du Parc, CH-7550 Scuol.
Scuol, als 3 december 2020

https://www.nzz.ch/schweiz/isabelle-haener-im-interview-ueber-die-ehe-fuer-alle-ld.1589073

Sie finden weitere Informationen dazu unter:https://www.nationalpark.ch/de/besuchen/dokumentation/buch-faszination-schweizerischer-nationalpark/Dort finden Sie auch ein paar Musterseiten.Bücher können Sie gerne bei uns bestellen oder im Nationalparkzentrum abholen:Link zum Artikel: «Der Schweizerische Nationalpark gehört uns allen»
Anwesende: Kanton Graubünden: Herr Regierungsrat Cavigelli, Frau Züger (jur. Mitarbeiterin
Tiefbauamt), Herr Atzmüller (Leiter ARE), Herr Stäubli (Tiefbauamt, Leiter Strassenbau), Herr Quinter (jur. Mitarbeiter Departement Infrastruktur und Verkehr)
Klientschaft: Herr Davatz, Herr Conrad
Gemeinde: Frau Binkert (designierte Gemeindepräsidentin)
Bratschi AG: Prof. Dr. Isabelle Häner, Dr. Anja Martina Binder (Protokoll)
Ort: Kantonale Verwaltung Graubünden, Ringstrasse 10, 7001 Chur
Traktandum: Umsetzung Strassenbauprojekt Umfahrung Sta. Maria
La Quotidiana S. 9, Flurin Andry,
24.22.2020
(fmr/fa) Il sviamaint da Sta. Maria in
Val Müstair es fingià daspö decennis ün
desideri da las abitantas ed abitants. Ra-
preschantants d’üna iniziativa privata
s’han chattats cun cusglier guvernativ
Mario Cavigelli. Causa il grond trafic
tras Sta. Maria vaiva la radunanza cu-
münala decis dal 1997 da sviar il trafic
al süd. L’uffizi chantunal respunsabel ha
lura preschantà üna proposta per quist
sviamaint per var 20 milliuns francs.
Uossa sun dvantats activs l’artist Jürg
Davatz chi abita a Sta.Maria e’l musicist
Jörg Conrad chi posseda üna chasa a
Müstair. Accumpagnats da lur giurista e
la presidenta cumünala eletta Gabriella
Binkert Becchetti s’hana inscuntrats in
lündeschdi cun cusglier guvernativ Ma-
rio Cavigelli. Quists barats d’opiniun
servan al Chantun per dudir ils gia-
vüschs da persunas pertoccas. «I vain lu-
ra examinà scha quels pon gnir integrats
i’l process da lavur», ha infuormà il col-
lavuratur giuridic Giusep Quinter, «our
d’vista dal Chantun es la realisaziun
d’ün sviamaint da Sta. Maria da
grond’importanza per deliberar la frac-
ziun dal grond trafic.» Jürg Davatz ha
dit cha’ls rapreschantants dal Chantun
hajan infuormà cha la varianta pel svia-
maint a Sta. Maria gnia tschernüda fin
prossem utuon ed inoltrada lura in de-
cember 2021 a la Confederaziun.
Für die Umfahrung
Die Umfahrung von Santa Maria in Val Müstair ist bereits jahrzehntelang ein Anliegen der Einwohnerinnen und Einwohner. Die Repräsentanten einer privaten Initiative haben sich mit Regierungsrat Mario Cavigelli getroffen. Wegen dem grossen Verkehr durch Santa Maria hat die Gemeindeversammlung im Jahr 1997 entschieden, den Verkehr südlich umzuleiten. Das zuständige kantonale Amt hat daraufhin einen Vorschlag dieser Umfahrung von ungefähr 20 Millionen Franken gemacht. Jetzt sind der Künstler Jürg Davatz, der in Santa Maria wohnt, und der Musiker Jörg Conrad, der ein Haus in Müstair besitzt, aktiv geworden. Begleitet von deren Juristin und der gewählten Gemeindepräsidentin Gabriella Binkert Bechhetti haben sie sich am Montag mit dem Regierungsrat Mario Cavigelli getroffen. Solche Meinungsaustäusche dienen dem Kanton dazu, die Wünsche der betroffenen Personen anzuhören. „Es wird dann geprüft, ob diese in den Arbeitsprozess integriert werden können“, hat der juristische Mitarbeiter Giusep Quinter informiert, „aus der Sicht des Kantons ist die Umfahrung von Santa Maria von grosser Wichtigkeit, um den Ortsteil vom grossen Verkehr zu befreien“. Jürg Davatz hat gesagt, dass die Repräsentanten des Kantons informiert haben, dass die Variante der Umfahrung von Santa Maria bis zum nächsten Herbst ausgewählt werde und dann im Dezember 2021 beim Bund eingereicht werde.
Sehr geehrter Herr Regierungsrat
Zunächst möchte ich mich namens und im Auftrag meiner Klienten, Herr Jürg Davatz und Herr Prof. Jörg Conrad, bei Ihnen für die Gelegenheit der Besprechung vom 23. November 2020 betreffend Umfahrung Sta. Maria bedanken. Um eine transparente Grundlage für eine zielführende Besprechung zu schaffen, erlaube ich mir, Ihnen die von uns vorgesehenen Traktanden und unsere Ziele der Besprechung kurz darzulegen.
1. Traktanden
(i) Vorstellung der Teilnehmenden
(ii) Sichtweise der Einwohnerinnen und Einwohner und der Gemeinde in Bezug auf die Umfahrung Sta. Maria
(iii) Sichtweise des Kantons – welche Schritte wurden zur Umsetzung des Projekts Umfahrung Sta. Maria seit 1997 unternommen, heutiger Stand des Projekts
(iv) Weiteres Vorgehen:
a. Einbezug der Gemeinde und der Bevölkerung sowie der legitimierten Umweltverbände in die Planung und Projektierung: Einsetzung einer Arbeitsgruppe, Instrumente der kooperativen Planung
b. Verbindlicher Zeitplan: Festlegung des Zeitplanes mit verbindlichen Terminen zu den einzelnen Planungs- und Projektierungsschritten
2. Ziele der Besprechung aus Sicht der Bevölkerung und der Gemeinde
(i) Es muss verbindlich sichergestellt sein, dass die Argumente der betroffenen Gemeindebevölkerung Gehör finden und angemessen in die kantonalen Interessenabwägungen einbezogen werden.
(ii) Priorisierung der Umfahrung Sta. Maria mit dem verbindlichen Zeitplan der Planungs- und Projektierungsschritte
Ich hoffe, dass Sie mit der Besprechung dieser Punkte einverstanden sind und freue mich auf eine
konstruktive Diskussion.
Besprechung vom 23. November 2020 betr. Umfahrung Santa Maria